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Gestern – Heute – Morgen Ich bin in aller Bescheidenheit glücklich und dankbar über die Entwicklung, die die Psychiatrie seit 1970 genommen hat. Waren ihre Vertreter damals noch Exekutoren voll
Härte und Verachtung, so haben sie sich inzwischen zu Heilern und Helfern gewandelt. Sollte es doch noch den einen oder anderen geben, der die Diagnose “chronisch” oder gar “unheilbar” stellt, oder sehr
zweifelhafte Medikamente einsetzt, statt mit dem Betroffenen in eine aufrichtige,einfühlsame, persönliche Beziehung zu treten, wäre es besser, den Beruf zu wechseln, und etwas Unverfängliches wie Numismatiker oder Archivar zu werden.
Im übrigen glaube ich, daß die Psychiatrie keineswegs ihr “Patienten-Gut” und damit ihre Existenzgrundlage verlieren würde, wenn sie aus ihrer Enklave herausgehen würde, um in der “normalen” Gesellschaft zu
Nothelfern für Seele und Geist zu werden. Z.B. Rechtsprechung Strafvollzug, Gesetzgebung, Parteipolitik, sowie Atheisten, Faschisten, Fanatiker, Psychopaten (der Gesellschaft) ... wären wichtige Aufgaben. Es wäre bald
auf beiden Seiten eine gravierende Besserung zu merken. Ich weiß, daß ich nicht umsonst träume. Ich habe es nie getan. -------
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